Konzerte 2016

Das Fenster wird am 15.12.2016, um 18.30 Uhr, eröffnet mit einem feinen Apero.

Anschliessend offenes Adventssingen mit dem Chor Contrapunkt. Alle sind dazu herzlich eingeladen.

Auf ein fröhliches Mitsingen im Advent....

DORFKIRCHE KLEINHÜNINGEN, Dorfstrasse 39, 4057 Basel

TRIOS

für Kirche und Kammer

 

SONNTAG, 25. SEPTEMBER 2016, 18.00 Uhr

 

Susanne Gärtner, Flöte

Katrin Bösiger, Violine

Dieter Hilpert, Violoncello

Françoise  Matile, Orgel

 

EINTRITT FREI – KOLLEKTE

 

TRIOS für Kirche und Kammer 

Eine Zeitreise durch instrumentale Dreistimmigkeit in unter- schiedlicher Besetzung von barocken Triosonaten mit harmonischer Stütze der Orgel über klassische und romantische Trios bis hin zu neuartiger Dreischichtigkeit für Flöte allein.

 

PROGRAMM

 

Johann Sebastian Bach          Triosonate G-Dur BWV 1039

1685-1750                               Largo – Vivace – Adagio – Presto

 

Josef Rheinberger                  Suite für Orgel, Violine und

1839-1901                                Violoncello op. 149 Sarabande

 

Joseph Haydn                         Trio G-Dur op. 100 Nr. 2

1732-1809                                Allegro – Adagio – Finale

 

PAUSE - APERITIF

 

Friedhelm Döhl                        Textur I für Flöte solo (1971)

*1936

 

Josef Rheinberger                    Canzonetta für Orgel op. 156

 

Carl Philipp Emanuel Bach        Triosonate E-Dur Wq 162

1714-1788                                  Adagio di molto – Allegro assai

 

 

Katrin Bösiger, Violine

Sie studierte Violine bei Sandor Zöldy an der Musikakademie Basel, bei Abraham Comfort in Winterthur und Kammermusik bei Walter Levin (Basel). Sie spielte im Ensemble Musica Viva, im Kammerorchester Serenata, in der basel sinfonietta, im Radio- Sinfonieorchester und Sinfonieorchester Basel, im Capriccio Barockorchester und war stellvertretende Konzertmeisterin am Musical Theater Basel (Phantom of the Opera).

1979 -2013 unterrichtete sie Violine an der Musik-Aademie Basel, der Musikschule Riehen und im Haus Kleinbasel.  Seit ihrer Frühpensionierung als Lehrerin ist sie als freischaffende Musikerin tätig, widmet sich dem Studium von Kammermusik und ist in sozialen Projekten engagiert.

 

 

Susanne Gärtner, Flöte

Sie studierte Flöte bei Jean-Claude Gérard (Hamburg), André Jaunet (Zürich) und Peter-Lukas Graf (Basel) sowie Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Basel und der Harvard University. Sie war Flötistin in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Radio-Sinfonieorchester Basel sowie Mitglied des auf Neue Musik spezialisierten trio ascolto. Seit 1991 ist sie Dozentin für Flöte an der Musik-Akademie Basel, seit 2006 Dozentin für Musikgeschichte an der Volkshochschule Basel. Für ihre Dissertation zum Frühwerk von Pierre Boulez erhielt sie 2006 den Preis für Geisteswissenschaften der Universität Basel

Dieter Hilpert, Violoncello

Geboren 1964 in Rheinfelden/Baden als Kind musikliebender Eltern. Mit 6 Jahren erster Unterricht auf der Violine. Mit 14 Jahren Wechsel zum Violoncello. Preisträger in der Sparte Klaviertrio beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“.

Hauptfachstudium bei Thomas Demenga und Konzertreifediplom bei Ivan Monighetti (Moskau/Basel).

Langjähriger Solocellist des Kammerorchesters Basel mit zahlreichen Radio- und Platteneinspielungen. Parallel dazu verschiedene Projekte als Solist und Kammermusikpartner. Kammermusik in verschiedenen Besetzungen bildet heute den wichtigsten Teil des musikalischen Lebens von Dieter Hilpert.

1993 erfolgt die Gründung des Trio Animæ. Mit diesem Klaviertrio spielte Dieter Hilpert seither in vielen europäischen Staaten. Durch regelmäßige Uraufführungen und CD- Einspielungen hat sich das Trio Animæ bei Kennern auch außerhalb der Schweiz einen herausragenden Namen gemacht.

Neben seiner vielseitigen Konzerttätigkeit unterrichtet Dieter Hilpert Violoncello und Kammermusik im In- und Ausland, arbeitet jedoch auch als Arrangeur und Chorleiter.

Françoise Matile, Orgel

Sie erhielt 1994 ihr Lehrdiplom am Konservatorium Biel und 2000 ihr Konzert-Diplom an der Musikhochschule Zürich-Winterthur in der Orgelklasse von Rudolf Meyer.

Seit mehr als 30 Jahren ist sie Organistin. Als Stellvertreterin von Emmanuel le Divellec an der Eglise française de Berne, in den reformierten Kirchgemeinden von Biel und Nidau. Seit Dezember 2010 ist sie Organistin der reformierten Kirche Kleinbasel.

Sie arbeitet an diversen Projekten mit Theologen, Schauspielern und Tänzern in denen das Wort, Bühnenspiel und Musik in Interaktion sind. Die freie Improvisation gewinnt dabei in ihrer Arbeit immer mehr an Bedeutung.

DORFKIRCHE KLEINHÜNINGEN Dorfstrasse 39 4057 BASEL

RAUM  FÜR FRAUEN?

 

SONNTAG, 4. SEPTEMBER 2016

FINISSAGE der Ausstellung

«Frauenstimmrecht aus heutiger Sicht» (SGBK Basel)

  

17.15    Führung durch die Ausstellung um die Dorfkirche Kleinhüningen

 

18.00    «Raum für Frauen?» (Dauer ca. 90’ inklusiv Aperitif) Veranstaltung mit

             Orgelmusik und Gedanken zur heutigen Situation von Frauen in unserer

             Gesellschaft Esther R. Suter - Text, Françoise Matile - Orgelmusik

Raum für Frauen? Programm:

Emma Louise Ashford, Fanfare in g-moll 1850 - 1937

Erster Teil: Biografien und eigene Texte von Frauen:

Olympe de Gouges (Marie-Olympe Gouze, Frankreich)                                    1748 -1793

Verfasserin der „Erklärung der Rechte der Frau“, hingerichtet 3.11.1793

Elfrida Andrée, Larghetto in c-moll (1893)                                                     1841 - 1929

Philippine Wolff-Arndt (Deutschland)                                                            1849 - 1933

Malerin, Schriftstellerin

Cécile Chaminade, Marche funèbre                                                              1857 - 1944

Hermione von Preuschen (Deutschland)                                                         1854 - 1918

Malerin, Schriftstellerin: „Nach berühmten Mustern“, „Die alte Uhr“

Elisabeth Stirling, Movement in As-Dur                                                           1819 - 1895

Alexandra David-Néel (Frankreich)                                                                 1868 - 1969

Opernsängerin, Forscherin, Orientalistin, Journalistin, Feministin, Buddhistin...

Nadia Boulanger, Improvisation                                                                      1887 - 1979

Mascha Kaléko (Golda Malka Aufen)                                                                1907 - 1975

Dichterin: „Das graue Haar“, „Fast ein Gebet“

Barbara Heller, Notte di maggio (2001)                                                            *1936

Dorothee Sölle                                                                                             1929 - 2003

Feministische Theologin, Schriftstellerin, Dichterin, politisch engagiert

Emma Lou Diemer, Fiesta (1996)                                                                      *1927

 

Aperitif

 

Zweiter Teil: Überlegungen zum Thema: Frau in der Gesellschaft – Raum für Frauen?

 

Raum für Frauen?

Orgelimprovisation

Frauenfiguren - Persönlichkeiten

Orgelimprovisation

Mutter-Tochter-Beziehung

Orgelimprovisation

Identität

Orgelimprovisation

Gleichstellung oder Gerechtigkeit?

Orgelimprovisation

Esther R. Suter aus Basel, arbeitete als Fremdsprachensekretärin in Paris und studierte auf dem zweiten Bildungsweg Theologie und Sprachen. Nach mehreren langfristigen Gemeindevertretungen übernahm sie eine Teilzeitstelle als Pfarrerin am Universitätsspital Basel.

Es folgte eine zweijährige Ausbildung an der Schule für Gestaltung. Seit Jahrzehnten   arbeitet sie als freie Fachjournalistin vor allem an internationalen Kongressen im Ausland. Früh engagierte sie sich für Frauenanliegen in Frauenorganisationen, im ökumenischen und internationalen wie interreligiösen Bereich (Vizepräsidentin der International Association of Liberal Religious Women - IALRW). Seit 2010 wird sie an die jährliche UNO-Frauenrechts- kommission in New York delegiert u.a. durch die International Alliance of Women (IAW),    eine Nichtregierungs-organisation, die sie auch als Vertreterin für Menschenrechte an der UNO in Genf repräsentiert.

 

Françoise Matile erhielt 1994 ihr Lehrdiplom am Konservatorium Biel und 2000 ihr Konzert- Diplom an der Musikhochschule Zürich-Winterthur in der Orgelklasse von Rudolf  Meyer.

Seit mehr als 30 Jahren ist sie Organistin. Als Stellvertreterin von Emmanuel le Divellec    an der Eglise française de Berne, in den reformierten Kirchgemeinden von Biel und   Nidau.

Seit Dezember 2010 ist sie Organistin der reformierten Kirche Kleinbasel. Sie arbeitet an diversen Projekten mit Theologen, Schauspielern und Tänzern in denen das Wort, Büh- nenspiel und Musik in Interaktion sind. Die freie Improvisation gewinnt dabei in ihrer Arbeit immer mehr an Bedeutung.

Kurzbeschreibung

Die Ausstellung „Frauenstimmrecht aus heutiger Sicht“ ist ein historischer und persönlicher Rückblick, ausgehend von der existentiellen Erfahrung der beteiligten  Künstlerinnen.

Im ersten Teil der Abendveranstaltung werden parallel dazu kurze Frauenbiografien vor- gestellt, angefangen mit der Frau, die als Erste verlangte, dass Menschenrechte Frauen- rechte sind (Olympe de Gouges), bis zur feministischen Theologin Dorothee  Sölle. 

Geschichten von Frauen, die bis heute kämpften für Gleichstellung und Anerkennung; gelungene, mutige, schwierige, vom Kampf ums Überleben sprechende Lebensgeschichten. Texte, zum Teil auch unbekannter Frauen, werden vorgetragen. Diese Texte zeigen typische Rollenbilder und das Leiden darunter, das Ausbrechen daraus und ein Engagement nach aussen. Jede einzelne Sequenz wird von einem Orgelstück einer Komponistin abgeschlos- sen. 

Der Aperitif erlaubt es, falls nicht in der vorausgehenden Führung schon geschehen, die ausgestellten Figuren ein erstes und letztes Mal zu betrachten und miteinander ins Ge- spräch zu kommen. 

Im zweiten Teil werden Überlegungen gemacht darüber, wo wir persönlich stehen,wo wir als Frauen eingeschränkt werden können. Es sollen Anregungen sein zur eigenen Orien- tierung. Ebenfalls werden Perspektiven aufgezeigt für neue Ansätze: Wir erfahren, was politisch auch ohne viel Aufsehens geschieht im internationalen  Kontext.